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Alles was sonst nirgends passt.

DAOS läßt Platte überlaufen

Die Serverplatte eines Domino 8.5.1 (Suse 10.2) lief über, es war auf der Partition auf der Notes installiert ist, kein Plattenplatz mehr verfügbar.

Mittels du -hs /local/notesdata und anschliessendem du -hs /local/notesdata/DAOS wurde das Verzeichnis /local/notesdata/DAOS/0002 als Hauptverursacher (220 GB belegt) gefunden. Eine nähere Betrachtung des Verzeichnisses zeigt eine größere Anzahl von gleich großen Files (jedes 50 MB groß).
Ich lies mir das Directory mit ls -l -S nach Größe sortiert anzeigen (less ist hier des Admins Freund), also besser gleich ls -l -S | less.
Der Befehl ls -l | grep 51013949 | wc -l brachte die Anzahl 4300, es waren also ca. 210 GB Dateien á 50 MB vorhanden. DAOS ist nur für das Verzeichnis mail aktiviert und es gibt eine Größenbeschränkung für Mails größer 20 MB. Das Erstellungsdatum der Files erstreckt sich über die letzten 4 Wochen. Befehle wie te daosmgr prune 5 brachten keinerlei Löschvorgänge. Die letzten nlo-Dateien die erstellt wurden, sind 2 Tage alt und vom Samstag, es sind aber auch nlo von Anfang Dezember vorhanden.

Die Dateinamen waren natürlich unterschiedlich, aber die letzten 8 Zeichen waren bei allen gleich. Ich vermute, daß von einer Datei die Prüfsumme variert, da alle 4300 Dateien bitgleich groß sind. Mir ist leider kein Befehl bekannt, mit dem man feststellen kann, zu welcher Notes-Datenbank ein nlo eine Verknüpfung hat. Daher das nächste Skript:

Schreibe alle verknüpften nlos in Textfiles: (als User Notes)
cd /local/notesdata/mail; for i in `ls -l | awk '{print $8}` ; do /opt/ibm/lotus/bin/server -c "te daosmgr listnlo -O $i.txt ALL mail/$i"

Mal sehen, ob einer der Dateinamen vorkommt:
for i in `ls -l | grep 51013949 | print '{print $8}'` ; do grep $i *.nsf.txt; done

Je nachdem, ob die Kommandos als Benutzer root oder notes ausgeführt werden, muß print $8 mit print $9 ersetzt werden.

Interessanterweise gab es keine Treffer. Ich habe nicht herausgefunden, woher die Dateien kamen. Um den Server zu entlasten, wurden ein paar der Files gesichert und der Rest gelöscht.

Obwohl also keine verknüpften Datenbanken gefunden werden, werden diese mit te daosmgr prune 5 nicht gelöscht.

Eine nähere Fehleranalyse erfolgt die nächsten Tage, ich werden den DAOS Katalog neu aufbauen, DAOS nochmal deaktivieren und neu einrichten.

Sollten wieder die gleichen Dateien auftauchen, werde ich die Verschlüsselung der nlos deaktivieren und versuchen herauszufinden, um was für Dateien es sich handelt.

Aber vielleicht hat ja einer meiner Leser eine Idee zur Ursache, da sich auch das Domino Wiki und die IBM Knowledgebase zu dem Fehler nicht äussern. Wobei der Blogeintrag vorallem als Gedächtnisstütze für mich gedacht ist, damit ich mir das nächste Mal die For-Schleifen nicht wieder neu erfinden muss.

Neues Layout – Migration

Nachdem gestern die ersten Versuche einer MySQL Migration von 4.1 zu 5.0 nicht funktioniert hatten, habe ich beim Rückspielen des Backups Probleme mit den Sonderzeichen bekommen.

Ich habe daher meine Seite neu aufgebaut und lösche die alte Installation. An sich sollten die Texte komplett importiert worden sein, es fehlen aber noch ein paar Plugins.

Lotus Germany: Why can't we just use Sharepoint

Slide aus einer Präsentation von Cecil Clijoux:

Interessanter Slide bzw. Beitrag bei Lotus Germany

Da kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Ich verstehe den Hype um Sharepoint überhaupt nicht. Ich gebe ja zu, daß z.B. Lotus Connections eher aufwändig zu installieren ist, aber dafür habe ich dann eine coole Web 2.0 Anwendung, die auch für mehrere tausend User gut skaliert.

Ubuntu 9.10: bash durch zsh ersetzen

Nachdem die z-Shell einige nette Features bringt, die Bash noch nicht, bzw. nicht unterstützt, installiere ich die z-Shell für meinen Ubuntu-Benutzer als Default.

sudo apt-get install zsh

Eine gute Grundlage ist die zshrc von GRML.


# IMPORTANT: please note that you might override an existing
# configuration file in the current working directory! =>
wget -O .zshrc http://git.grml.org/f/grml-etc-core/etc/zsh/zshrc

Danach kann man mit zsh testen, ob der Befehl richtig ausgeführt wird. Als Abschluß setze ich die z-Shell als Default-Shell:

chsh -s /usr/bin/zsh username

Weiterführende Links zur z-Shell: